Donnerstag, 27. Oktober 2016

Haute Route - Great Alpine Road - ERSTER TEIL



Ich hatte schon versucht, die Alpen zu überqueren. Nun sass ich auf dem asphaltierten Parkplatz von einem verlassenen Skigebiet und ass ein kaltes Vegetable Pastie. Ich schaute auf Mt Feathertop, der schnee bedeckt und in der spätnachmittags Sonne blendend die Landschaft dominiert. Ich fang an, ein Pfannkuchen zu essen.

Der Tag begann in Wangaratta am Rand des Gebirges. Von der Bahnhof bin ich auf dem alten Bahnlinie nach Bright gefahren. Radfahren im Frühling ist wirklich schoen aber man muss auch die Magpies (Elster) im Kauf nehmen. Der Vogel, der normalerweise einfach faul herrumfliegt, wird im Frühling ein Kampfjet. Der Radweg war dick von Baume gesäumt, wo die Elster ihre gesicherte Neste haben. Die haben mich mehrmals niedergestoßen und sind wirklich beharrlich, die Angriffe können ueber Kilometern dauern. Eine hat mich tatsächlich auf der Wange getroffen und ich blutete ein paar arme tropfen.

In Bright nach 90km und dank eines Tony Martin starken Ruckenwinds rechtzeitig, tankte ich mich mit ein Soy Flat White und jeder Art von Kohlenhydraten ein. Hier im Dezember findet das beste Amateurrennen Australiens statt,  die Tour of Bright. Etwa 500 Fahrer sammeln sich im Sommer Hitze und versuchen Victoria’s größte hügelchen hochzufahren. Der Aufstieg von Mt Hotham ist die Hauptetappe und zahlt nur 60km aber enthalt 1500hm teilweise ueber 12%, mit ungeschickten Rucksack machte ich mich auf dem Weg.

Ich kann ziemlich gut aufsteigen deshalb habe ich nicht erwartet, dass es zu laufen kommen würde, aber dank des bloeden Kameras, dessen ich auf Wunsch Yasmins mitgepackt habe, musste ich mehrmals absteigen und in meiner Enteschuhen watscheln, bis ich wieder atmen konnte. Der Weg nach Hotham ist aber besonders schoen. Auf dem Gipfel folgt die Auge dem Bergrücken bis zum Tal unten, und man sieht die Strasse durch die weißen Bäumen, die im Buschfeuer abgebrannt wurde. Es ist ein Blick, wovon man nie müde sein kann.

Langsam hatte ich Angst, dass ich überhaupt mein Ziel erreichen wuerde. Die Sonne hängt nieder im Himmel und es gab noch 90km bis Omeo aber der schwerste teil war schon hinter mir. Ich winkte zu einem Motorradfahrer, nur seiner Auspuff bricht die enorme stille auf dem Berg. Ich zieht mine Mulltutejacke ein, und freute mich auf dem Abstieg.

Nach Dinner Plain waren alle die Strassen neu und es war berauschend, am frühen Abend mit der Gravitation auf meiner Seite zu fahren. Die faule Australischen Tieren sind am aktivsten bei der Dämmerung. Ich war begleitet vom Aufschrei von tausende Papageien, riesigen mobs von kupfer Wallabys und sogar einem Emu in der ferne.

Bestärkt von Alpenwasser erreicht ich Omeo ziemlich schmerzlos und suchte ich ein Gasthof aus. Im “Golden Age” bestellte ich Pasta und eilig trank ein Bier aus. Ich ging zum Zimmer und einschlief.
















         

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